Sänger-Einheit 1872 e.V. Viernheim      
    Mitglied im Sängerkreis Bergstraße - Mitglied im Hessischen Sängerbund - Mitglied in Deutschen Chorverband

                                                            Presseberichte  

Interview mit Meinhard Wind


 

Konzert DREIKLANG 05.05.2019


Meinhard Wind

      12.07.2018     Sänger-Einheit 

Interview mit Chorleiter Meinhard Wind über das Wertungssingen

beim Hessischen Chorfestival in Bad Schwalbach 

     „Wir haben nichts geschenkt bekommen“

 
Viernheim (oh)-Am 16. und 17. Juni veranstaltete der Hessische Sängerbund in Zusammenarbeit mit der Landesgartenschau Bad Schwalbach das 6. Hessische Chorfestival. Von 10 Uhr bis 17 Uhr präsentierten sich an beiden Tagen auf fünf Singplätzen auf dem Gelände der Landesgartenschau Chöre aus ganz Hessen. Mit diesem Nonstop-Chorprogramm zeigte sich die ganze Bandbreite der hessischen Chorszene in landschaftlich reizvolle Umgebung. Zum ersten Mal seit 2013 nahm auch wieder die Sänger-Einheit 1872 Viernheim an einem Wertungssingen teil und wurde für ihren äußerst gelungenen Auftritt mit einem silbernen Diplom ausgezeichnet. 

Wir sprachen mit Chorleiter Meinhard Wind über das Wertungssingen.
 
VT: Herr Wind, Sie haben kürzlich an Ihrem ersten Wertungssingen mit der Sänger-Einheit beim 6. Hessischen Chorfestival in Bad Schwalbach teilgenommen. Für die Viernheimer Sänger war es der erste Wettbewerb seit fünf Jahren. Die Jury zeichnete die Sangesleistung mit einem Silber-Diplom aus. Wie zufrieden waren Sie mit der Leistung der Sänger?
Meinhard Wind: Es war klar, dass wir nicht mit Samthandschuhen bewertet werden, sondern genauso wie alle anderen Chöre. Man kann bei solch großen Wettbewerben mit hochrangigen Chören keine Unterschiede in der Wertung machen, sonst würden die Auszeichnungen ihre Bedeutung verlieren. Unter diesen Voraussetzungen ist das Abschneiden der Sänger-Einheit als voller Erfolg zu bewerten. Mein Chor hat diese Herausforderung mit vollem Einsatz, Konzentration und vor allem Freude gemeistert. Deshalb bin ich sehr stolz auf sie!
 
VT: Was hat aus Ihrer Sicht zu Gold gefehlt oder wo war noch Luft nach oben?
Wind: Unter einer fast internationalen und sehr kompetenten Jury zu singen ist eine Aufgabe, die alles fordert. Sowohl vom Chor als auch von seinem Dirigenten. Und es ist wie so oft im Fußball: Eine Mannschaft gewinnt, hätte aber noch ein oder zwei Torchancen zusätzlich verwerten können. Deshalb stört mich die sehr dünne Restluft nach oben überhaupt nicht (lächelt). Es ist eher ein Beweis dafür, dass wir nichts geschenkt bekommen haben.
 
VT: Haben Sie bei den Sängern eine gewisse Anspannung gespürt? Waren die Sänger locker oder wie war wenige Minuten vor dem Auftritt Ihr Eindruck?
Wind: Das Gefühl der Sänger war gemischt, da ihre letzte Wettbewerbsteilnahme 2013 war und nicht gut geendet hat. Ich war froh, dass ich sie überzeugen konnte, diesen Schritt mit mir neu zu wagen. Trotzdem war die Anspannung  zu spüren. Was diesen Chor aber auszeichnet ist, dass er auch in solchen Momenten eng zusammen steht und seinen Humor nicht verliert.
 
VT: Waren Sie vor dem Auftritt nervös oder angespannt? Schließlich war es auch für Sie das erste Wertungssingen mit der Sänger-Einheit.
Wind: Ich bin natürlich immer etwas nervös und angespannt auf dem Weg zu einem Wettbewerb. Außerdem hatte ich ja versprochen, den Chor von seinem Wettbewerbs -Trauma zu erlösen. Aber sobald man auf der Bühne steht wird man sofort ruhig. Darauf muss sich der Chor auch verlassen können. Ein Dirigent und ein Chirurg sollten beides gemeinsam haben: beim Eingriff nicht nervös zu sein! Im Interesse des „ Patienten“! (lächelt)
 
VT: Am Wertungssingen nahmen bis auf zwei entschuldige Sänger alle Mitglieder des Chores teil. Was sagt das über den Zusammenhalt der Sänger aus?
Wind: Die beiden Sänger hatten wichtige Gründe, die sie leider hinderten, dabei zu sein und bedauerten dies auch sehr. Dass der restliche Chor komplett vertreten war zeigt die Kameradschaft und den Willen, die diesen Chor auszeichnet und mir von Anfang an sofort auffiel.
 
VT: Würden Sie es begrüßen, wenn der Chor in Zukunft ein bis zweimal im Jahr den Wettstreit bei einem Wertungssingen sucht oder welchen Weg bevorzugen Sie?
Wind: Ich selbst bin ein großer Fan von Wettbewerben. Deshalb ist mir jeder gut durchgeführte Wettbewerb recht. Aber es muss auch nicht immer so ein großer Wettbewerb wie der in Bad Schwalbach sein. Mehr als ein Wettbewerb pro Jahr würde ich nicht anstreben, da man erstens nicht die sehr intensive Vorbereitungszeit unterschätzen sollte und zweitens haben wir auch sehr viele Verpflichtungen das Jahr über, die wir genauso ernst nehmen und die auch ihre Vorbereitung verlangen. Aber am allerwichtigsten sollte immer der Spaß am Singen und der Gemeinschaft bleiben! Und da sehe ich bei der Sänger-Einheit noch viele weitere erfolgreiche Jahre!



 

Generalversammlung 2017

 

Freundschaftssingen in Hüttenfeld 2017

 

Gedenkgottesdienst am 22.01.2017

 

 

35. Skat Turnier in der Vereinshalle am 06. November 2016

35. Skat-Turnier am 06.11.2016 in der Vereinshalle

 

                              Sommerfest 2016

Wir bedanken uns herzlich bei allen zahlreichen Besuchern, beim MGV 1846 für ihren tollen Chorvortrag, beim Liederkranz für ihren zahlreichen Besuch und bei unserem Musikduo Herschel für ihre schöne Unterhaltung.

Danke allen Kuchen- und Tortenspendern und an alle zahlreichen Helfer. 


  

Auftritt beim MGV Viernheim 2015

Radtour 2014

 

 

Helferfest Viernheimer Chöre 2014